Mein Körper weiß Bescheid

von Mario Sedlak

Viele Menschen achten beim Essen auf Zusatzstoffe und „Chemie“.

Ich achte besonders auf einen natürlichen Geschmack. Wenn ich in der Zutatenliste eines Lebensmittels „Aroma“ entdecke, kaufe ich es nicht. Normalerweise weiß unser Körper instinktiv, was für ihn gut ist. Das schmeckt dann auch gut.

Die heutige Lebensmitteltechnik bringt diese Instinkte durcheinander, weil sie industrielle Nahrung so wohlschmeckend machen kann, dass wir sie gerne essen, obwohl sie von minderer Qualität ist. Aroma ist zwar nicht direkt giftig, aber ich kann mir schon vorstellen, dass es unseren Appetit durcheinanderbringen und Ursache von Fehlernährung sein kann.

Wenn etwas unnatürlich gut schmeckt, isst man leicht mehr, als der Körper braucht. Wenn man künstlichen Erdbeergeschmack gewöhnt ist, schmeckt ein naturbelassenes Erdbeerjoghurt fad.

Ich höre genau auf meinen Körper und habe damit nur gute Erfahrungen gemacht. Hingegen achte ich weder auf fixe Essenszeiten noch auf Portionsgrößen, Salzgehalt oder den Anteil von Zucker oder Fett.

Mein Körper signalisiert, was er braucht. Ihm glaube ich mehr als irgendwelchen der zahllosen Ernährungstipps, die gar nicht für jeden passend sein können, weil jeder Körper anders ist.

Ausschließlich „gesunde“ Lebensmittel zu essen, ist wahrscheinlich gar nicht so gesund. Es darf auch einmal ein Weißbrot oder gekochtes Gemüse anstatt rohem sein, weil der Körper da andere Stoffe aufnehmen kann. Und du musst dich sicher nicht dazu zwingen, jeden Tag einen Apfel zu essen. Es gibt genug Obst zur Abwechslung – am besten nach der Saison!

Mein Tipp wäre also: Höre auf deinen Körper und lehne künstlich verbesserten Geschmack ab.

Über den Autor: Dipl.- Ing. Mario Sedlak, Studium der Technischen Mathematik, Studienzweig mathematische Computerwissenschaften, arbeitetet für die Verbund Austrian Power Grid AG im Bereich Stromnetz-Lastflussrechnungen, Abrechnung zwischen Regelzonen (Inter-TSO-Compensation); http://sedl.athttp://www.utopia.de/blog/sedl

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