Das Schattenprinzip

von Ruediger Dahlke

Meine 3 Gesundheitstipps

1. Machen Sie einen regelmäßigen Mittagsschlaf oder besser noch eine „Tiefenentspannung“ zu Mittag und am besten auch nach der Arbeit. (Genaueres in „Vom Mittagsschlaf zum Powernapping“ (Nymphenburger Verlag)

2. Nehmen Sie jeden Morgen nüchtern einen Esslöffel der Rohkostmischung
„Take me“ zu sich, damit Ihr Serotonin-Spiegel über den Tag stimmt und damit auch Ihre Stimmung (weitere Infos: http://www.heilkundeinstitut.at)

3. Lernen Sie so früh wie möglich, die Spielregeln des Lebens und die Chancen Ihres Schattens kennen und schätzen. (Bücher dazu: „Die Schicksalsgesetze – Spielregeln fürs Leben“, „Das Schatten-Prinzip“ (beide Goldmann))

aus  „Das Schatten-Prinzip“, 2. Auflage, Arkana, München, 106:

Wir ganz normalen Helden und Heldinnen gehen auf unsere Art, in unserem Tempo ebenfalls diesen Weg. Wir haben die Wahl, freiwillig und bewusst das Schattenreich, unseren persönlichen Hades, zu durchwandern, etwa in Form von Psychotherapie. Oftmals lassen wir uns aber auch unfreiwillig durch Krisen, Krankheiten und Schicksalsschläge dorthin bringen. In jedem Fall lautet der Auftrag, sobald wir uns dort freiwillig oder unfreiwillig wieder finden, Licht ins Dunkel zu lassen. Es gilt den Mut aufzubringen, ins Dunkel der eigenen Seele zu schauen, wertfrei, wie ein seelisch gesundes Kind ein Märchen hört. Hier hat auch die böse Hexe ihren ungestrittenen Platz und ist zentraler Teil von Schicksalsgeschehen und Entwicklungsweg.

In der tiefsten, dunkelsten Erde liegen die kostbarsten Edelsteine- bei Hades-Pluto, der auch als Gott des (inneren) Reichtums, der Quelle alles Schöpfungskraft verehrt wurde. Der seelische Schatten verbirgt wie gesagt unsere größten inneren Schätze und Talente. Sie warten dort geduldig, gehoben zu werden. Die einfachste und wirkungsvollste Art, sich in das Bilderreich zu begeben, ist die der bewussten Imagination.

Diese benötigt als Einstieg eine Phase der Entspannung, die zu Ruhe und Gelöstheit führt, denn die archetypisch weibliche Seele benötigt Gelassenheit, um das Eigentliche geschehen zu lassen. Jedem aktiven Tun und Machen im Sinne von Etwas-erreichen-Wollen entzieht sie sich.

Über den Autor: Dr. Ruediger Dahlke ist Arzt , Psychotherapeut und Autor.

http://www.dahlke.at/, http://www.mymedworld.cc/, http://heilkundeinstitut.at/

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