„Peace-Food“ – Ernährung und viel mehr…

von Ruediger Dahlke

Gerade werden wir wieder Zeugen wie mehr Menschen als wir gewohnt sind verhungern wieder – diesmal am Horn von Afrika. Viele haben sich im satten Teil der Welt an dieses wieder kehrende Elend gewöhnt. Aber über unsere Ernährung sind wir daran beteiligt, denn aus Hunger-Ländern, werden Fleisch und Futtermittel exportiert, um hier bei uns Menschen und Schlachttiere damit zu mästen.

Inzwischen zeigen Studien wie die China-Study, wie sehr das nicht nur den Menschen dort und den Tieren überall, sondern auch uns hier gesundheitlich schadet. Forschungen vor allem von US-Ernährungs-Papst Colin Campbell zeigen, in welchem Ausmaß Fleisch und Milch(produkte) die gefährlichsten Krankheitsbilder unserer Zeit fördern: Herzkrankheiten, Krebs, Diabetes I und II, Allergien, Alterskrankheiten wie Alzheimer und Demenz… tierisches Eiweiß richtet uns zugrunde.

Das ist neu und Umdenken ist immer schwierig, aber hier ist es absolut notwendig, je rascher, desto besser. Ansonsten rutschen wir tiefer in den Schatten, der aus der Verantwortung für das Hungerelend in den Entwicklungsländern folgt und in den Krankheitsschatten. Das „Das Schattenprinzip“ ist natürlich auch nicht so leicht anzunehmen, aber auch dafür scheint die Zeit reifer zu werden, wie der Erfolg des gleichnamigen Buches verrät.

Natürlich ist es erschreckend zu erfahren, dass Milch(produkte) den Weg für Krebs und Osteoporose bereiten. Aber es ist nie zu spät, umzudenken bei so überzeugenden Indizien wie in „Peace-Food“ angeführt. In Ländern fast ohne Milchkonsum wie Japan und Nigeria ist Osteoporose unbekannt, in Ländern mit noch höherem als bei uns wie Finnland ist sie eine Volksseuche.

Wir können uns all das ersparen und dabei noch ungeheuer gewinnen. Statt viel hochwertige Kohlenhydrate an Tiere zu verfüttern für wenig gefährliches Tiereiweiß, ließe sich mit Verzicht darauf das Leben enorm voranbringen. Wer aufhört, die Angst mitzuessen, die im Fleisch gequälter und unter Todespanik geschlachteter Tiere steckt, spürt in der Regel sogleich die Erleichterung und wird angstfreier.

Seit 40 Jahren meide ich Fleisch und fühle mich leistungsfähig, energiegeladen und froh, dass ich an all dem Elend der Tier-Zucht-Häuser, Tiertransporte und Schlachthöfe keinen Anteil mehr habe und den Hunger in der Welt nicht mehr fördere. Seit fast zwei Jahren lebe ich ganz ohne Tiereiweiß und genieße die Geschenke: das Leben fühlt sich leichter an, und es ist viel leichter, sein Gewicht zu halten, Bewegung macht mehr Freude, Körperausdünstungen lassen nach und werden angenehmer, man bekommt mehr und bessere Energie, was sich wiederum leicht anfühlt und gehobene Stimmung mit sich bringt.

So wichtig die Seele im Sinne von „Krankheit als Symbol“ bleibt, die andere Hälfte der Medaille ist der Körper, das Haus in dem die Seele lebt. Wir sollten gut zu ihm und uns sein und helfen dabei noch so vielen anderen.

Literatur: „Peace- Food – wie Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt“ GU, „Das Schattenprinzip“ (Goldmann-Arkana), „Krankheit als Symbol“ (Bertelsmann)

Über den Autor: Dr. med. Ruediger Dahlke (*1951) ist seit 1979 Arzt und Psychotherapeut, absolvierte die Zusatzausbildung zum Arzt für Naturheilweisen und bildete sich schon während des Studiums in Homöopathie weiter. Er hat mit seinen Büchern zur Krankheitsbilder-Deutung eine ganzheitliche Psychosomatik begründet, die seit 30 Jahren wachsenden Anklang findet. Seine Bücher, die weit über die gängige Psychosomatik hinausgehen, liegen in 25 Sprachen vor und haben Brücken zwischen Schulmedizin und Naturheilkunde, zwischen Religion und spiritueller Philosophie gebaut

Buchtipp:siehe auch Rubrik Kreuz & Quer:  Ruediger Dahlke Peace Food Wie der Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt, Mit 30 veganen Genussrezepten von Dorothea Neumayr

Info: www.dahlke.atwww.mymedworld.cc

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