Krankheit und Tod im Buddhismus

16. Juni 2010

von Klaus Mayer

Geburt, Alter , Krankheit, Tod. Das sind im Buddhismus vier unausweichliche, aber auch völlig natürliche Gegebenheiten im Leben eines jeden Menschen. Sie sind nichts anderes als ein Ausdruck des ständigen Wandels. Wir können unter keinen Umständen so bleiben, wie wir sind.

Ein langes und beschwerdefreies Leben zu führen ist natürlich sehr schön und bedeutet ja auch, mehr Zeit für die persönliche Entwicklung und zum Sammeln von Erkenntnis zu haben. Und wenn Krankheiten entstehen sind wir, dank der Schul‐ und Alternativmedizin, zum Glück in der Lage, viele gesundheitliche Probleme tatsächlich zu beseitigen. Chronische Erkrankungen können in vielen Fällen erträglich und möglichst schmerzfrei gestaltet werden.

Zu hinterfragen ist aber die Haltung vieler Mediziner und Pharmakologen die darauf abzielt, Krankheit irgendwann einmal „besiegen“ zu können, sie also zum Feind zu stempeln. Das entspringt einer dualistischen Einstellung und übersieht einfach die Realität.

Wenn die chronische Krankheit eines Patienten oder dessen Tod zur persönlichen Niederlage des Arztes wird, stimmt nicht nur etwas in der Betrachtungsweise nicht, sondern es gesellen sich zudem noch persönliche Schattenbereiche hinzu . Das kann ein unbewältigtes Problem mit dem Themenkreis Krankheit / Tod sein oder Ausdruck einer narzistisch überhöhten Machtvorstellung seiner selbst.

Linear gedacht sind Krankheit und Tod einfach Stationen im Leben, genau so wie Essen, Schlafen, Heirat oder Urlaub. Und wer sich die Frage stellt: „warum muß ich sterben“ kommt um die Frage: „warum wurde ich geboren“ nicht herum. Und allein um Menschen möglichst lange die Möglichkeit zu geben, mit gesundem Körper und Geist solche Fragen eindringlich zu bearbeiten und sich in allen Fertigkeiten zu perfektionieren sind wir Ärzte und Pharmazeuten tätig.

Über den Autor: Dr. Klaus Mayer ist Facharzt für Gefäßchirurgie mit eigener Praxis in Wolfsberg, http://deindoktor.at/

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Leb – weiterhin – wohl!

21. Mai 2010

von Sylvia Häusler

Erinnere Dich daran, dass wir Lebewesen sind, die von der Liebe bewegt und belebt werden.

Viele Menschen tun sich schwer damit, ein verständnisvolles, geduldiges und wertschätzendes Umgehen mit sich selbst zu erlernen.

Sie haben die Unzufriedenheit und das Getriebensein dermaßen verinnerlicht, dass sie gar nicht mehr wissen, wie sich DA-SEIN anfühlt.

Wenn wir aber immer nur zwischen dem „noch-nicht“ und „fort-von“ hin-und-her-hetzen, verpassen wir das Aller-Schönste: eine innere Umarmung mit uns selbst.

Nimm Dir also Zeit, leg oder setz Dich wo in Ruhe hin und spür Deinen Körper.

Fühl Deine Zehen und Fußballen, die wie Wurzelknollen unsere Verbindung zur Erde sind.

Spür Deine Unterschenkel, Knie und Oberschenkel – und wo sie angespannt sind…

Und dann bedank Dich bei ihnen!

Denk daran, wie sie Dich schon bisher unermüdlich durch Dein Leben getragen haben, wie viele Treppen sie mit Dir hinauf und hinunter gestiegen sind, wie viele Wege sie erwandert und wie viele Luftsprünge und Knie-Fälle sie mit Dir bewältigt haben.

Spür Dein Becken und Deinen Bauch und atme überall dort hin, wo noch Spannung ist… und bitte Deinen Körper, alles Unverdaute, das Dir noch am Magen liegt und allen alten Sch…, der nicht mehr zu Deinem Besten beiträgt, freundlich zu verabschieden und von Dir abrinnen zu lassen – auf dass sich neue helle und heil-bringende Energie in Dir ausbreiten kann!

Bedanke Dich bei Deinem Magen für all sein unermüdliches Dir-Dienen. Wie viel er bereits in sich aufgenommen hat – von den allerbesten und gesündesten Speisen – bis zu den schwersten und übel-findlichsten Ingredienzien.

Bedanke Dich bei Deinen Reinigungs-Organen – „Leber, Niere und Konsorten“ für ihr freundlich-dienendes Dasein.

Wenn Du willst, kannst Du auch ein wärmendes Händchen oder zwei dabei auf Deinen Leib legen und spüren, wie unter dem Auf-und-Ab Deiner Atem-Wellen das Leben in Dir wogt und pulsiert.

Die Dankbarkeit, die Du Dir entgegenbringst – nicht nur im Kopf, als Gedanke! – sondern mit aufmerksamem Zeit-nehmen und hinein-Spüren, bewirkt, dass Du heimkommst und die Liebe zur Lebens-Wohnstatt Deiner Seele erneuerst.

Wer das – immer öfter – erlebt und übt, kann seine oder ihre Schritte wieder mit Bedacht setzen – und auch auf andere zugehen. So können wir auch mit mildem Auge unsere ganzen Ansprüche und Unzufriedenheiten wahrnehmen… Sie glauben, dass sie uns mit Peitsche und Sporen antreiben müssen – weil wir sonst untergingen. Als gäb es da gar kein: „Ja, wir WOLLEN ja wachsen und heilen!“

In aller Ruhe und mit Genuss!

Das ist mein ganz persönlicher Gesundbleib-Tipp, den ich auch immer wieder gerne an andere Menschen weitergebe. Ich hoffe, dass ich damit auch zu DEINEM Wohlbefinden beitragen kann! Denn wir sind schon so oft und unbemerkt in unserem bisherigen Leben von unserem lieben guten Körper wieder gesund-gemacht und –erhalten worden – und das will ich einfach WÜRDIGEN!

Über die Autorin: Dr. Sylvia Häusler ist Gründerin der morelove company, Psychologin, Trainerin, Coach &  Energethikerin; http://www.morelove.at/


Gesundbleiben hat mit Psychohygiene zu tun

18. Mai 2010

von Gertraud Maierhofer

Meiner Erfahrung nach, beginnt Heilung im Kopf (und geht übers Herz zum Körper). Ein gutes Gedanken- und Gefühlsklima hält am ehesten gesund.

Also hier meine Anregung (aus dem Talmud):

Achte auf deine Gedanken,
denn sie werden Worte.
Achte auf deine Worte,
denn sie werden Handlungen.
Achte auf deine Handlungen,
denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten,
denn sie werden dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter,
denn er wird dein Schicksal.

„It is not happiness that makes us grateful but gratefulness that makes us happy.“ – Br. David Steindl-Rast
http://www.gratefulness.org


Selbstwahrnehmung

17. April 2010

von Christl Meyer

Gesundheit hat mit Balance zu tun: Körper, Seele (Psyche), Geist sind Anteile des Selbst. Dieses Selbst sollte man versuchen zu erkennen und zu mögen. Dabei kann man Möglichkeiten entdecken, um gestaltend positive Veränderungen herbeizuführen, wo dies sinnvoll erscheint.

Wer sich selbst wahrnehmen kann, wird auch sensibler für sein Gegenüber.

Tipp: Einen persönliche, positive Aussage auf den Badezimmerspiegel schreiben oder malen!

Über die Autorin: Christl Meyer ist Diplombiologin und hält regelmäßig Vorträge auf div. Volkshochschulen, z.B. über Immunsystem und Psyche oder Vorsorge und Früherkennung.


Über das erste Mal

10. April 2010

von Dodo Kresse

Die positive Haltung zum Leben scheint mir eine Grundvoraussetzung für ein Leben mit hoher Qualität zu sein. Das heißt nicht bloß „positive thinking“, sondern die Grundeinstellung, an positive Dinge zu denken.

Sobald die Gedanken an negativen Strukturen festhalten, lenke man sie sanft und sicher um auf das Schöne und Erstrebenswerte. Sobald man fokussiert, wird sich dasjenige leichter in der Realität manifestieren können – ob es nun etwas Tolles oder etwas Grauenhaftes ist.

Was das mit Gesundheit zu tun hat? Sehr viel, denn alle Studien belegen, dass zufriedene Menschen seltener kränkeln.

Viel Bewegung, die Spaß machen soll, Gemüse, Obst, wenig Zucker und Weißmehl, eine Arbeit, die befriedigt und unabhängig macht und einen Menschen, den man gern haben kann – (oder auch mehr!) – sind die beste Basis für ein gesundes Leben.

Spezialtipp: Mach so viele Dinge wie möglich zum ersten Mal – nicht nur Kinder haben Spaß an den „ersten Malen“ auch für uns Erwachsene ist das erste Mal Paragliden, Buchbinden, ein Bild malen, den Nil sehen, Eselreiten, Eisklettern, Tortenbacken, … (ob es nun etwas Sportliches, Künstlerisches, Wissenschaftliches oder ‚ganz normal Alltägliches‘ ist, macht keinen Unterschied) ungemein bereichernd und bringt mehr Zauber und Staunen ins Leben.

Über die Autorin: Dodo Kresse ist Journalistin, Buchautorin, Fotografin und Malerin. Sie schreibt Kurzgeschichten, Krimi-Parodien, Sachbücher, Lyrik und Romane; http://www.dodokresse.de.vu/, http://dodokresse.wordpress.com/


Lachen und Freude ist die beste Medizin

4. April 2010

von Verena C. Ramsl

Versuche, dir negative Dinge/Situationen nicht so zu Herzen zu nehmen und alles mit einem Lächeln wieder ins Positive zu kehren bzw. aus Mißerfolgen und Unglück -soweit es geht- auch etwas Gutes mitzunehmen.

Bei schlechter Laune  z.B. am Montag Morgen um 7 Uhr, suche dir irgendetwas Schönes und nimm es bewusst als SCHÖN wahr- ein Vogel der zwitschert, blauer Himmel, auf dem Weg in die Arbeit ein Mensch, der dir zulächelt oder die Türe aufhält, der Duft und/oder Geschmack von frischem Kaffee.

Das zaubert dir ein Lächeln auf deine Lippen und hebt sofort deine Stimmung.

Schäm dich nicht, ab und zu kindisch oder kindlich zu sein und zu lachen, auch laut und heftig.  Deine Freunde werden es dir danken, denn so bringst du in jede Gruppe Fröhlichkeit.


Zentrale Aussage zum Glück

17. März 2010

von Harald Hutterer

Dem Willen zum Glück fällt eine bedeutende Rolle zu.

Dabei zeigt sich eine klare Übereinstimmung zwischen der Philosophie des Buddhismus und den modernen Neurowissenschaften, die alle behaupten: Glücksgefühle sind eine Folge der richtigen Gedanken und Handlungen, die durch Wiederholungen und Gewohnheiten trainiert werden können.

Über den Autor: Dipl.-Ing. Dr. Harald Hutterer , Geschäftsführer der KARUNA Getränke GmbH & Karuna Consult – Berater für Ethik, Spiritualität und Nachhaltige Entwicklung, www.heartsopen.com