Nahrungsgergänzungen – was steckt dahinter?

11. Mai 2011

 von Larissa Grünwald

Wer einen Blick in Apotheken oder Drogerien wirft, entdeckt seit geraumer Zeit eine breite Palette an sogenannten Nahrungsergänzungsmitteln. Doch was steckt hinter den Kapseln, Pulvern & Co?

Rechtlich gesehen handelt es sich bei Nahrungsergänzungen um Lebensmittel, die eingesetzt werden, um die Nahrung zu ergänzen. So werden gezielt Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, aber auch essentielle Fettsäuren, Aminosäuren oder Bioflavonoide zugeführt.

Der Körper benötigt zum reibungslosen Funktionieren eine ausreichende Zufuhr an diesen Vitalstoffen. Doch leichter gesagt als getan. Zum Einen können bereits bei Produktion, Lagerung oder Zubereitung der Lebensmittel Nährstoffe verloren gehen, zum Anderen kann der Bedarf teilweise höher sein, als wir über die Nahrung aufnehmen können.

Mittlerweile belegen zahlreiche Studien, daß Vitamine & Co vor allem in der Prävention, aber auch in der begleitenden Behandlung von Krankheiten wie z.B. Bluthochdruck, Diabetes oder Rheuma eine wichtige Rolle spielen. So zählen Vitamin A, C, E, Beta-Carotin, Bioflavonoide, Selen oder Zink zu den sogenannten Antioxidantien. Stoffe, die unser Immunsystem tatkräftig unterstützen und uns z.B. vor Erkältungen schützen.

Kritiker wenden natürlich ein, daß derartige Präparate überflüssig sind, wenn wir uns gesund und abwechslungsreich ernähren. Doch wer kann das mit dem Brustton der Überzeugung von sich behaupten?

Einigkeit bei Gegnern und Befürwortern herrscht dagegen was zusätzliche Vitalstoffe bei starken Rauchern, Schwangeren, Stillenden, Kindern, älteren oder geschwächten Personen betrifft.

So „verraucht“ eine Zigarette allein 25mg Vitamin C – das ist ein Viertel des empfohlenen Tagesbedarfs. Auch wer auf den ersten Blick nicht zu diesen Personen zählt kann natürlich Nährstoffdefizite haben.  Daher Zeit nehmen für eine gute Beratung (Ernährungspersonal, Arzt oder Apotheker). So können Sie sicher sein, dass bei Bedarf die richtige Nahrungsergänzung für Sie gewählt wird!

Faktum bleibt, dass ein Nahrungsergänzungsmittel kein Ersatz für frisches Obst und Gemüse ist! Also weiterhin das Gemüseregal plündern und seine eigenen Lebensumstände kritisch unter die Lupe nehmen.

Über die Autorin: Mag. Larissa Grünwald ist Ernährungswissenschafterin mit den Schwerpunkten Orthomolekulare Medizin, Gesundheitsjournalismus, Autorentätigkeiten, Consulting sowie Vortrags- und Seminartätigkeiten.

www.larissagruenwald.net

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Vitamin C und milchsäurebildende Bakterien zur Vermeidung von Scheideninfektionen

7. April 2011

von Walter Lingard

Thermalbäder, Indoor-Pools oder gar Whirlpools sind Labsal für Körper und Seele. Dennoch meiden viele Frauen diese Annehmlichkeiten, weil sie unangenehme Erfahrungen mit nachfolgenden Infektionen insbesondere im Genitalbereich gemacht haben. Häufig leiden sie nach einigen Tagen oder aber auch erst nach wenigen Wochen unter Juckreiz und/oder Brennen und Ausfluss. Die häufigsten Erreger sind Soor-Pilz oder anaerobe Bakterien. Viele haben auch festgestellt, dass sie problemlos in natürlichen Gewässern baden können.

Nun sollte man aber nicht unbedingt den Betreibern der Einrichtungen die Schuld an diesen Infektionen geben, ihnen gleichsam vorwerfen, dass sie nicht auf genügend Hygiene achten. Zwar kann man nicht ausschließen, dass vor einem im Wasser gerade ein „Schweinderl“ geschwommen ist. Viel eher ist es der Fall, dass zu viel Desinfektionsmittel verwendet wird. Das führt dazu, dass die körpereigenen, milchsäurebildenden Bakterien durch das Desinfektionsmittel zerstört werden. Diese, auch von der hormonellen Situation abhängigen Bakterien sind nämlich der natürliche Schutz vor Infektionen mit krankmachenden Keimen der Umwelt.

Heute gibt es mit einfachen Mitteln die Möglichkeit, diese Infektionen zu einem hohen Prozentsatz zu verhindern. Erstens gibt es ein Präparat aus Vitamin C in Tablettenform, das am Abend nach dem Baden in die Scheide eingelegt wird. Vitamin C wirkt dort als milde Säure und kann wie die fehlende Milchsäure das Wachstum von krankmachenden Keimen verhindern. Zum Aufbau der normalen Keimbesiedlung empfiehlt es sich zusätzlich, für einige Tage nach dem Baden Milchsäure bildende Bakterien in Form von Scheiden-Tabletten oder Zäpfchen zuzuführen. Mit diesem einfachen Verhalten können die meisten Infektionen abgewendet werden.

Sollte dennoch eine Infektion auftreten oder treten solche Infektionen trotz der genannten Vorsichtsmaßnahmen immer wieder auf, ist die Untersuchung durch den Gynäkologen erforderlich, da es auch andere Gründe für diese Unpässlichkeiten geben kann. Das können – um nur wenige Beispiele zu erwähnen – Infektionen mit anderen Keimen oder auch Veränderungen an der Schleimhaut wie Schleimhautausstülpungen am Muttermund oder auch ein zerrissener Muttermund nach Geburt sein.

Über den Autor: Dr. Walter Lingard ist Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. http://www.dr-lingard.at/


Mikrobiologische Therapie bei Allergien

31. März 2011

von Gunther Wenninger-Weinzierl

Die Ernährung in der Schwangerschaft und im ersten Lebensjahr des Babys beeinflusst nachhaltig die kindliche Darmflora und damit das Auftreten von Verdauungsstörungen, Bauchkrämpfen, Neurodermitis, Allergien und Asthma.

Schutzsysteme fürs ganze Leben entstehen beim Neugeborenen

Während der normalen Geburt nimmt der Säugling die verschiedenen Bakterien von den Schleimhäuten der Mutter auf. Diese besiedeln rasch die Säuglingsschleimhäut und entwickeln ein gutes Schutzsystem während der ersten Lebensmonate. Doch immer häufiger kommt es zu schweren Störungen dieses Systems.

Dazu gehören

• schwere Erkrankungen der Mutter vor oder während der Schwangerschaft, häufige Scheidenentzündungen und Pilzinfektionen.

• Kaiserschnittgeburten, bei denen die Aufnahme der mütterlichen Bakterien nicht möglich ist.

• fehlendes Stillen des Säuglings.

• Behandlung von Mutter und/oder des Säuglings mit Antibiotika

• schwere Darm-Infekte.

Der Schaden am kindlichen Immunsystem zeigt sich häufig sehr rasch in Verdauungsstörungen mit sogenannten „Dreimonats-Koliken“, erhöhter Infektanfälligkeit und zunehmender Neigung zu Ausschlägen und Allergien.

Erste allergische Reaktionen

Nicht wenige Kinder entwickeln Nahrungsunverträglichkeiten mit Bauchschmerzen, Durchfällen und Wachstumsstörungen. Monate bis Jahre später stellen sich allergische Reaktionen im Haut- und Bronchialbereich ein: von trockener Haut mit Juckreiz und Ausschlägen – „Neurodermitis“, bis zu Infekten im Hals-Nasen-Ohren-Bereich, häufig nimmt das Asthma bronchiale seinen Anfang und die lebenslange „Allergiker-Karriere“ nun ihren Lauf!

SYMBIO LACT® comp unterstützt die natürlichen Darmfunktionen

SYMBIO LACT® comp enthält Milliarden (109) von lebenden Milchsäurebakterien in 4 verschiedenen Stämmen: Lactobacillus acidophilus und L. casei, Bifidobacterium bifidum und Streptococcus lactis. Diese „Probiotischen“ Keime unterstützen kräftig unsere eigenen Darmbakterien. Positive Veränderungen in unserem Allgemeinzustand machen sich rasch bemerkbar:

– Regeneration von Haut und Schleimhaut

– deutlich verringerte allergische Reaktionen

– allgemeine Steigerung der Abwehrkräfte

– Abbau von Stoffwechselgiften und Regulierung der Verdauung

– verbesserte Vitamin- und Mineralstoffaufnahme im Darm

– erhöhte körperliche und geistige Vitalität

(aus Heilborn News, Kundenzeitung der Heilborn-Apotheke)

Über den Autor: Mag. Dr. Gunther Wenninger-Weinzierl ist Apotheker und Leiter der Heilborn-Apotheke in Bad Schallerbach. http://www.heilbornapo.at/


Die Traganth-Wurzel

31. März 2011

von Gunther Wenninger-Weinzierl

Allergiegeplagte können sich jetzt auf ein sorgenfreieres Leben auch in einer Zeit mit hoher Belastung durch Ihre Allergene freuen. So unterstützt die Traganthwurzel (lat. Astragalus membranaceus) das Immunsystem und setzt die allergene Reizschwelle wesentlich herab. Der Pflanzenextrakt in Lectranal® Kapseln hemmt die allergische Reaktion bereits vor der Histaminausschüttung und Allergiesymptome entstehen erst gar nicht.

Die Pflanze Astragalus membranaceus

Astragalusarten sind sowohl in der östlichen als auch in der westlichen Medizin schon lange ein Begriff. In der Traditionellen Chinesischen Medizin ist Astragalus membranaceus eine der wichtigsten Heilpflanzen. Sie wird seit jeher als abwehrsteigerndes Mittel und Energie (Qi-)Tonikum eingesetzt.

Die Wirkung der Pflanze auf das Immunsystem wurde schon in vielfältiger Weise untersucht und durch eine Reihe von wissenschaftlichen Studien belegt. Erst neueste Untersuchungen zeigten die hervorragende Eignung und wichtige Funktion für Allergiker.

(aus Heilborn News, Kundenzeitung der Heilborn-Apotheke)

Über den Autor: Mag. Dr. Gunther Wenninger-Weinzierl ist Apothekerleiter der Heilborn-Apotheke in Bad Schallerbach. http://www.heilbornapo.at/


Einnahme von Magnesium

7. Dezember 2010

von Bernhard Zirm

Die Einnahme von Magnesium als Granulat oder Tablette sollte getrennt von etwaigen kalziumhaltigen Medikamenten durchgeführt werden.

Wichtig ist, dass Magnesium nicht mit fetten Speisen zusammen genommen bzw. getrunken wird, da Magnesium und Fett zu Seifenbildung führt und damit Durchfall entstehen kann.

Magnesium ist bei Bein- und Wadenkrämpfen, die meistens in der Nacht auftreten, mindestens für 50 Tage einzunehmen, damit die Speicher im Körper wieder aufgefüllt werden.

Eine Blutbestimmung von Magnesium sollte vom Hausarzt oder Facharzt nur in Ruhe abgenommen werden, da bereits bei Bewegung und natürlich Sport die Magnesiumspiegel im Blut über die Muskulatur steigen und dadurch falsch hohe Werte bzw. Normalwerte vorliegen.

Der tägliche Bedarf liegt zwischen 300 und 700mg, was meistens durch die Ernährung allein nicht abgedeckt werden kann.

Über den Autor: Prim. Dr. Bernhard Zirm ist Facharzt für Innere Medizin in Bad Radkersurg. Er ist Ärztlicher Direktor und Vorstand der medizinischen Abteilung des LKH Bad Radkersburg. Er leitet die Ärztliche Arbeitsgemeinschaft für Lebenstilmedizin und Antiaging im Kurzentrum Bad Radkersburg.

http://www.lebensstil-medizin.at/


Propolis

25. Juni 2010

von Anna Schwarzmann

Propolis – Tropfen sind  ein wiederentdecktes Naturheilmittel zum Gurgeln, Einpinseln und Einnehmen. Bienen sammeln harzige Substanzen von Bäumen und Sträuchern und bearbeiten diese mit ihren Drüsensekreten.

Propolis enthält wertvolle Flavonoide Vitamine B. E, H, P, Aminosäuren, ätherische Öle, Balsame, Enzyme, Pollen u.a. und ist daher ein natürliches Mittel zum Schutz der Gesundheit. Es hat natürliche antibiotische Substanzen und eine antibakterielle Wirkung bei entzündlichen Infektionen.

  • Propolis hilft bei der Aktivierung des Stoffwechsels, erhöht die natürliche Widerstandsfähigkeit des Organismus,
  • beeinflusst das Nervensystem positiv
  • hemmt das Wasseransammeln in den Geweben
  • entzündungshemmende Wirkung
  • kräftigt das Nervensystem und wirkt vorbeugend bei Infektionen
  • belebend und regenerierend
  • verhindert  Wachstum schädlicher Bakterien und Viren
  • wirkt unterstützend bei Magen- und Leberleiden
  • hilft bei Halsentzündungen und Zahnfleischerkrankungen sowie bei Heiserkeit
  • gute Heilerfolge bei Kratzern, Wunden, Hautschäden, Akne, Ekzemen

Honigwaben-Bienenwachskompresse

Das Bienenwachs dient zum Wabenbau und ist Lagerraum im Bienenvolk. Es wird von den Wachsdrüsen der Bienen erzeugt und enthält Fettsäuren, Propolis, Farb- und Aromastoffe und Vitamin A. Als essbare Honigwabe erzielt es gute Erfolge bei Allergien. Bienenwachskompressen haben heilende Wirkung bei Bronchitis, Husten, Erkältungen sowie Bein- und Venenleiden. Bienenwachs wird auch verwendet zur Cremeherstellung, in der Kosmetik und als duftende Kerze.

Propolis-Creme

Propolis (Kittharz) gewinnen die Bienen aus den harzigen Schutzschichten junger Baumknospen (bei uns meist von Pappeln, Kastanien und diversen Nadelbäumen) und körpereigenen Drüsensekreten. Mit Propolis schützen die Bienen ihre Bauten vor Luftzug und Feuchtigkeit und halten damit den Bienenstock keimfrei. Die Wirkung der Propolis-Creme beruht allein auf der ausgewogenen Kombination von Propolis und alpinen Harzen.

Anwendungsbereiche:

  • Gelenk-, Glieder- und Muskelschmerzen, Rheuma, Arthritis, Hexenschuss, Ischias, Tennisarm
  • Zerrungen, Prellungen, Quetschungen
  • Wunden, Ekzeme, Nesselausschläge
  • Sehnenscheidenentzündungen, eitrige Zellgewächsentzündungen
  • Hautunreinheiten verschiedenster Ursache z.B. Akne
  • Hämorrhoiden, Fußpilz, Fieberblasen
  • Gürtelrose, Schuppenflechte, Brandwunden
  • Sport- und Heilmassage

Auch bei Langzeitbehandlung tritt kein Wirkungsabfall ein.

Über die Autorin: Anna Schwarzmann ist Imkerin in Leopoldsdorf (NÖ) und veranstaltet regelmäßig Kräuterwanderungen; anna.schwarzmann@gmx.at