Lauftraining ist ideal gegen Cellulite

6. Juli 2011

Autor: Matthias Saltenberger von antiagingformen.de

Die moderne Anti-Aging Medizin bestätigt das Ausdauertraining ein effektiver therapeutischer Ansatz zur Bekämpfung von Cellulite ist.

Laufen, Joggen und jede andere Art von Konditionstraining kurbelt nicht nur den Stoffwechsel an, wodurch überflüssige Pfunde verschwinden. Nein, ein weiterer positiver Effekt ist die aktive Bekämpfung beziehungsweise Behandlung von Cellulite. Was besonders Frauen interessieren dürfte. Eines sei jedoch gleich vorweg gesagt, eine dauerhafte bzw. vollständige Beseitigung der Orangenhaut ist nicht möglich.

Männer haben hingegen ein anderes Problem, zu viel oder zu schnelles Training führt zu Dehnungs- bzw. Schwangerschaftsstreifen. Anti-Aging für Männer ist hier das Schlagwort (siehe www.antiagingformen.de).

Korrekte Ernährung sowie Fitness und medizinische, kosmetische Aspekte spielen für immer mehr Männer eine wichtige Rolle. Denn ein attraktives Auftreten schafft Selbstbewusstsein.

Cellulite tritt vor allem an Gesäß- sowie Oberschenkeln auf und ferner an Oberarmen. Erkennbar ist dies an unebenen Konturen aber auch Dellen auf der Haut. Neben einer ungesunden Ernährung, Übergewicht und mangelndem Sport spielen vor allem genetische bedingte Faktoren eine Rolle. Die moderne Anti-Aging Medizin fand heraus, dass es zu Stoffwechselstörungen im Unterhautgewebe bzw. Bindehautgewebe kommt u. diese für die unschönen Dellen verantwortlich ist.

Bei Frauen sind die Kollagenstränge zwischen Haut und Muskulatur rechtwinklig angeordnet. Sind jene besonders straff, ist eine optimale Versorgung der Fettzellen nicht gewährleistet. Die Folge ist ein Flüssigkeitsstau in den Fettzellen, sodass diese anschwellen. Was der Grund für unattraktive Hautdellen ist. Es kommt zu einem Teufelskreislauf, da der Blut- sowie Lymphabfluss gestört wird. Dieser Zustand ist bereits irreversibel, denn es hat sich bereits zusätzliche Flüssigkeit angesammelt.

Fitness, insbesondere Ausdauertraining wie es Joggen darstellt, ist eine effektive Methode um den Lymphabfluss zu erhöhen. Vollständig kann das Hautproblem beziehungsweise Unebenheiten auf jener nicht beseitigt werden.

Eine weitere Effektive Therapiemethode stellen Massagen da. Mechanische Behandlungen haben jedoch nur solange Erfolg wie diese regelmäßig betrieben werden. Bereits ein paar Wochen Training reichen aus, um den alten Zustand der Haut wieder herzustellen.

Eine Fettabsaugung sollte nur als letztes Mittel der Wahl angesehen werden. Ein operativer Einsatz bedeutet nämlich unnötigen Stress für den Körper u. kann das Bindegewebe zusätzlich schädigen. Ebenso kann eine vollständige Entfernung von Cellulite nicht garantiert werden. An dieser Stelle soll erwähnt werden, dass Cellulite keine Krankheit ist sonder eine Stoffwechselstörung auf Zellebene.

Über den Autor: Matthias Saltenberger ist einer der „Masterminds“ des Blogs Antiagingformen.de. Diese Plattform ist speziell für Männer die Ihren natürlichen Alterungsprozess verlangsamen möchten, welche sich jung fühlen und es bleiben wollen. Aber auch Frauen sind hier gerne gesehen, da wir Männer in puncto Körperpflege und gesunder Ernährung noch einiges von ihnen lernen können. Jede Frau hat schließlich Ihr kleines Geheimnis für einen anziehenden Körper. www.antiagingformen.de

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Dehnen Kräftigen Bewegen

4. Mai 2010

von Eduard Lanz

Gelenksprobleme, die schon im Wachstumsschub durch Fehl- und Überbelastung, durch Bewegungseinschränkungen und Sport, oder ganz einfach beim Älterwerden entstehen, beschäftigen täglich Ärzte, Therapeuten und Sportmasseure.

Wie kann man diese Erkrankungen vermeiden, möglichst lange aufhalten oder wieder heilen.

Natürlich wollen wir alle nicht einfach das Symptom Schmerz betäuben, sondern die Ursachen beheben. In bestimmten Phasen  eines Schmerzes wird  nichts anderes übrig bleiben, als die Schmerztherapie mit Dedolor oder Deflamat sowie physikalischen Maßnahmen wie Eisbeutel, Ruhigstellung oder Limitierung der Fehlfunktionen mit Bandagen und Tapeverbänden. Das alleine, ohne ursächlich zu behandeln, ist aber für den Therapeuten, wie auch für den Patienten frustrierend.

Was bringen Übungen?

Gelenksknorpel haben keine eigene Blutgefäßversorgung, sondern werden nur durch den Wechsel von Druck und Entlastung, also durch Bewegung ernährt. Das erste Ziel der Behandlung heißt daher, eine Verbesserung dieser Saug- Pumpwirkung auf den Knorpel durch Dehnungsübungen.

Wir beanspruchen unsere Muskulatur nur mehr auf Kraft und zu wenig auf Dehnung, wodurch es zu Muskelverkürzungen kommt. Im Alltag, Schule, Büro, oder selbst auf der Toilette, wird der Bewegungsapparat in so genannter schonender Mittelstellung gehalten, und wir können dadurch relativ ermüdungsfrei unsere tägliche Arbeit, das Autofahren etc. erledigen. Wenn wir dann einmal mit einem Kind auf dem Boden spielen, spüren wir erst, wie kurz unsere Muskeln und wie steif die Gelenke geworden sind.

Wenn man ein Gelenk im Tierversuch ruhig stellt, entstehen innerhalb von 14 Tagen degenerative Veränderungen und nach 4 Wochen dauernde Schäden. Die Behandlung bedeutet daher Verhindern und Korrektur von Bewegungseinschränkungen.

Die einseitigen Zwangshaltungen, Kleidung, Schuhmode etc. führen dazu, dass Gelenke nicht mehr im vollen Bewegungsumfang bewegt werden. Wie Schubladen, die streng gehen, bleiben sie dann stecken, es kommt zu Blockierungen. Diese lösen sich normaler Weise von selbst und im Schlaf, können aber auch reflektorische Verspannungen auslösen und Ursache starker Schmerzen werden.

Gezielt kann dieses Problem durch Mobilisationsübungen der Wirbelsäule und der Gelenke, sowie durch Physiotherapie, manuelle Behandlungsformen und Kurbäder behandelt werden.

Degenerative Knorpelveränderungen sind auch Zeichen von Fehlbelastungs- und Koordinationsstörungen. Das heißt,  das Zusammenspiel der Muskulatur stimmt nicht, und wie durch schlechte Bewegungstechnik im Sport, kann auch ein falsches Gangbild zur Ursache von Knorpelproblemen werden.

Durch gezielte Kraftübungen und Bewegungsübungen (Koordinationsübungen), muss hier Abhilfe geleistet werden.

Über den Autor: Dr. Eduard Lanz  ist Sportarzt, Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie. http://www.sportarzt.at/

Buchempfehlung: DKB- Dehnen, Kräftigen, Bewegen von Eduard Lanz. Phantastische Gebrauchsanweisung für den Bewegungsapparat. Für Menschen, die verstehen, dass man Rückenschmerzen, Arthrosen, Bandscheibenschäden etc. nicht zufällig bekommt. Für alle, die sich nicht mit rheumatischen Schmerzen abfinden und selbst aktiv werden wollen.


Glücklichsein, Gesund Essen und Taekwondo

14. April 2010

von Andreas Held

1.EINSTELLUNG ZUM LEBEN

Lache jede Stunde einmal von Herzen und wenn es nur innerlich ist!Freu Dich jeden Tag einmal bewusst des Lebens! Denke immer daran, es gibt nur Lösungen keine Probleme!

2. ERNÄHRUNG

Geniesse alles in Massen – auch Schokolade bzw. den Schweinsbraten! Falle nicht ins Extrem (nur Rohkost oder gar keinen Zucker, usw.  – denn Dein Körper muss auch gelernt haben mit „schlechten“ Nahrungsmitteln zu haushalten! Aber schau, dass Du den Magen nie ganz füllst! Und natürlich beachte eine überwiegend gesunde Ernährung!

3. SPORT

Betreibe jeden Tag mind. 20 min Sport bei dem Du ins Schwitzen kommst! SPORT im allgemeinen ist in jedem Fall gesundheitsfördernd und jede  Art von Sport in Massen ausgeführt auch gut für Körper, Seele und Geist!
Die entscheidenden Faktoren warum ich jedem meine Bewegungskunst –  das YOUNG-UNG TAEKWONDO – ans Herz lege sind Folgende:
1. Der Chi-Fluss wird stärker als bei anderen Sportarten angeregt! D.h. nach dem Training sind wieder alle Kanäle frei!
2. Aggressionen, Probleme und Sorgen sind nach dem Training fast völlig verschwunden und erscheinen in einem anderen Licht, weil die dynamischen Bewegungen mit dem Kampfschrei alles Negative in uns vernichten!
3. YOUNG-UNG TAEKWONDO beinhaltet ein Allround-Konzept das in 60 min  Alles trainiert was wir brauchen: Gleichgewicht, die Dehnungs-fähigkeit jedes Muskels, Reaktion, Schnelligkeit, Haltung, Körperspannung und vor allem  bewegt es jeden Muskel und baut diese auch entsprechend auf!
5. Es verbindet Körper und Geist und lässt die Seele baumeln!
6. Da man über den Körper Bewegungen auswendig lernt ist es das perfekte Gehirnjogging! Aus meiner Sicht ist es ganz klar, dass unsere  Art TAEKWONDO regelmäßig ausgeführt auf Dauer intelligenter macht! D. h. man denkt schneller als sonst und merkt sich Dinge leichter als  sonst!

Über den Autor: Dr. Andreas Held ist Sportwissenschaftler und Systemleiter vom Young-Ung Taekwondocenter Wien: http://www.taekwondowien.at


Dehnübungen in den Alltag einbauen

7. April 2010

Regelmäßige Dehnübungen (Stretching) werden deinen Geist entspannen, dein Körperbewusstsein verbessern und du wirst lernen, Bewegung zu genießen.

Stretching ist immer möglich: Beispielsweise morgens wenn du aus deinem Bett aufstehst, beim Warten an der Bushaltestelle, nach langem Sitzen oder Stehen, vor und nach körperlichen Anstrengungen. Oder du machst eine Minipause an deinem Arbeitsplatz. Selbst wenn du nur wenige Sekunden Zeit hast, freuen sich Körper, Geist und Seele.

Dehnen ist besonders effektiv, wenn du dich steif, müde und abgespannt fühlst.

Für Beweglichkeitsfortschritte ist regelmäßiges Stretchen notwendig, d.h. mindestens 10 bis 15 Minuten 2x/Woche. Wenn du mehrmals täglich dehnst, wirst du schon nach kurzer Zeit merken, wie viel Gesundheit in deinem Körper steckt.

Aber Achtung: Dehnen ist kein Wettbewerb! Ziel des Dehnens ist, Spannungen in den Muskeln zu verringern, und nicht extreme Gelenkigkeit zu erreichen, was oft zu Überdehnungen und Verletzungen führt. Deshalb: Geh behutsam vor, wenn du dehnst.

Wirkungen des Dehnens:

  1. stärkt Bindegewebe, Sehnen und Bänder
  2. verbessert Beweglichkeit der Gelenke
  3. verringert Energieaufwand bei jeder Bewegung
  4. verbessert Koordination
  5. verbessert Regeneration
  6. vorbeugend gegen Verletzungen

Nimm dir ein paar Sekunden Zeit für dich nimmst selbst, nimm dir Zeit zum Dehnen!

wünscht dir Peter

Quelle, Buchtipp: Stretching, Bob Anderson, Oesch Verlag, Zürich, 2006


Bewegung ist Leben, Leben ist Bewegung

10. März 2010


„Wenn du körperliche Aktivität und Sport in den Alltag integrierst, ist dies gelebte Gesundheitsvorsorge.“
Univ.-Prof. Dr. Norbert Bachl*

Deshalb: Hör nie auf, sportlich aktiv zu sein! Es sei denn, du gehörst zur Altersgruppe 122 plus.

Selbst wenn du krank bist und unter deinen Schmerzen leidest, musst du dich bewegen. Im Zweifelsfall frag´ bitte den Arzt deines Vertrauens!

Wenn du jetzt gleich um den Häuserblock mit Volldampf laufen willst oder in deinem Wohnzimmer mit zu schweren Hanteln deinen Bizeps aufpumpen willst, bedenke:

Dein Körper braucht Zeit, um Kraft und Energie aufzubauen.

Hör auf die Signale  deines Körpers. Er wird dir sagen, wann es Zeit ist, Pause zu machen. Er wird dir aber auch zeigen, wann es Zeit ist, dein sportliches Trainingspensum zu erhöhen.

Sehr bald wird dir dein regelmäßiges Training so wichtig sein wie dein täglicher Griff zur Zahnbürste. Denn du wirst leistungsfähiger und belastbarer im Alltag, du wirst nur so vor Energie strotzen und dein Alterungsprozess wird sich verzögern.

Altersgemäßer Sport- regelmäßig und mit Maß und Ziel (+Hirn) betrieben, das hat Sex:

Dein Immunsystem und dein Herz werden  applaudieren, deine Lunge wird kräftiger und dein Stoffwechsel wird schnurren vor lauter Wohlfühlen. Auch deine Wirbelsäule  wird sich daran delektieren und dir zeigen, was es heißt, ohne Schmerzen durchs Leben zu gehen. Und deine Seele wird sich freuen, dass sie in deinem Körper wohnen darf.

Nur noch eine Frage an dich:

„Heute schon gesportelt? Oder wartest du noch- auf morgen oder übermorgen? Oder vielleicht auf den Moment, wo du Zeit hast?

Es genügt nicht zu wollen, man muss es auch tun.“
Johann Wolfgang von Goethe

Alles Liebe, Peter

*Univ.-Prof. Dr. Norbert Bachl ist Präsident der Europäischen Gesellschaft für Sportmedizin und Leiter der Abteilung für Sport- und Leistungsphysiologie an der Universität Wien.